Donnerstag, 24. Juli 2014

Tag 6 - Die Schatzinsel

Unser Frühstück im Vasa Hotel (ja es gab auch Knäckebrot) war gut und die Auswahl ausreichend. Wir sind immer noch froh, dieses mal eine gute Bleibe für die zwei Tage in Göteborg gefunden zu haben. Wir begeben uns auf unser Zimmer und planen die letzten Schritte, dann geht es ab zum Auto und wir fahren Richtung Saltholmen, von wo aus unsere Fähre nach Äsperö gehen soll. Leider müssen wir bei unserer Ankunft feststellen, dass auch wirklich jeder mögliche Parkplatz im gesamten Umkreis voll belegt ist. Nach einer ganzen Weile im Kreise fahren, entscheiden wir, dass es besser ist zurück zufahren und mit der Straßenbahn erneut her zukommen. Nachdem wir die Funktion des Ticketautomaten verstanden haben, dauert es etwa eine halbe Stunde bis wir die Fähre erreichen. Wir steigen schnell auf das Schiff und da legt es auch schon ab. Die Überfahrt benötigt etwa 13min und wir überbrücken die Zeit erstmal mit einem Eis!

Der Übersichtsplan von Asperö
Dann endlich betreten wir Asperö! Eine der kleineren Inseln der sogenannten Schären, einer größeren Inselgruppe vor der Küste Schwedens nahe Göteborg. Auch diesen Besuch verdanken wir einem Tipp von Caro und wie wir noch sehen werden, war es eine sehr gute Entscheidung dem nach zugehen! Nach wenigen Minuten ist die Fähre weg und auch die Passagiere haben sich schnell in Richtung Dorf verkrümelt. Wir sind allein und Eric zückt seinen GPS-Gerät. Es ist Zeit für Geocaching! Wir folgen der Richtungsangabe und laufen ein kurzes Stück einen Trampelpfad entlang, klettern über ein paar Felsen, nur um kurz darauf fest zu stellen, dass wir im Kreis gelaufen sind und den Cache hinter dem Wartehäuschen der Fährstation in einer Felsspalte zu finden.


Die Küste der Insel

Auf dem Weg zum Geocache

Der Pfad über die Insel


Die Empfangsstation Auf dem Hügel
Nun machen wir uns selbst zum Dorf auf. Etwa 10min wandern wir über einen schmalen Weg, bis wir uns auf einer kleinen Straße zwischen hölzernen Häusern wieder finden. Ein Stück weiter ist auch schon der Hafen zu sehen. Wir machen Rast unter ein paar großen Bäumen und gönnen uns erstmal einige kühle Getränke vom örtlichen Kiosk. Von hier aus sehen wir eine Wetterstation und einen Aussichtspunkt, die sich an der wohl höchsten Stelle der Insel befinden. Eric teilt uns mit, dass auch dort ein Geocache zu finden sei. Ein Grund mehr diesen Felsen zu erklimmen. Wir machen uns auf und suchen einen Weg, doch so einfach scheint es dann doch nicht zu sein. Wir klettern wie die Bergziegen von Stein zu Stein und kämpfen uns durch ein wenig Gestrüpp, bis wir auf einen geschotterten Weg treffen. Dieser wäre natürlich auch leichter zu erreichen gewesen, wie wir im nachhinein feststellen, aber wo wäre dann dabei das Abenteuer? Also weiter geht es nach oben. Es ist noch ein ganzes Stück bis wir die obere Plattform erreichen, doch die Mühe lohnt sich. Wir finden die wohl beste Aussicht vor, die diese kleine Insel uns bieten könnte. In der einen Richtung liegt der Hafen von Göteborg in der anderen die vielen teils bewohnten und teils auch unbesiedelten Inseln der Gruppe. Der Geocache ist auch schnell gefunden und nach einem Haufen Fotos und einer kleinen Pause, machen wir uns wieder auf zur Fährstation. Das Schiff ist pünktlich und die Straßenbahnfahrt sehr warm. Im Hotel wird erstmal geduscht.


Ein Blick auf die unbewohnte Weideinsel Rivö,
die zu Asperö gehört.


Ein Ausblick auf das Dorf Asperö

Auf Geocachesuche

Als wir alle wieder frisch sind, geht es nochmal kurz in die Stadt. Postkarten kaufen und ein Restaurant suchen. Nach mehreren Uneinigkeiten beschließen wir wieder am gleichen Ort wie am Vortag zu speisen. Etwas später treibt uns noch einmal die Lust zur Geocache-Jagd, doch wir bleiben aus großteils technischen Problemen erfolglos. Jetzt wird noch das Hotel für Oslo und die Fähre gebucht, bevor es zur letzten Nacht im Vasa Hotel geht.

1 Kommentar:

  1. Eure Tour hätte man auch glatt die "Nordeuropa-Eis-Tour" nennen können ^^ Wo schmeckte es denn im Endeffekt am besten?

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